Verschiedene_Pilze

Wer Pilze isst, lebt länger.


Eine provozierende Formulierung, berücksichtigt man die Zeiten in denen wir leben, die wir näher untersuchen wollen.

“Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen”,

dieses, der im 12. Jahrhundert lebenden Benediktinerin und Universalgelehrten Hildegard von Bingen zugeschriebene Motto, hört man häufig, wenn die Sprache auf die Pflanzenheilkunde kommt.
In den alternativen medizinischen Behandlungsmethoden wie der indischen Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist diese Erkenntnis schon tausende Jahre vor der Zeit von Hildegard von Bingen entstanden.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) umfasst fünf verschiedene Behandlungsverfahren:
1. Akupunktur und Moxibustion
2. Die Arzneimittel (CAT)
3. Die Koordinationsübungen (Qigong und Taiji)
4. Die Massage (Tuina)
5. Die Ernährung

Die Chinesische Arzneimitteltherapie (CAT)

stützt sich vor allem auf Heilpflanzen und Heilpilze – Heilkräuter werden meist in Form von komplexen Rezepturen verabreicht, die individuell auf den Patienten abgestimmt sind.
Heilpilze hingegen werden kaum in Form von Mischungen mit verschiedenen, anderen Spezies verabreicht. Jeder einzelne Heilpilz ist in sich selbst eine Mischung unterschiedlicher Stoffe, deren Wirksamkeit durch eine auf das Individuum abgestimmte Therapie unglaubliche Erfolge erzielen kann. Der Einsatz von Pilzmischungen setzt einen hohen Kenntnisstand bei den Heilpilzen, dem Individuum und dem Therapieziel voraus.
Extrakte beinhalten nicht alle wirksamen Stoffe und sind daher nur in einer durch Fachleute begleiteten Therapie sinnvoll.
Ein Heilpilz-Sud oder Tee ist auch ein Extrakt, jedoch mit weit weniger Wirkstoffen als industriell erzeugte Extrakte. Diese werden in Asien als präventive Maßnahme in einem ansonsten gesunden Organismus eingesetzt.
Die oft wundersamen Berichte über Genesung von Erkrankungen und das Erreichen eines hohen Alters, beziehen sich fast immer auf den Ganoderma lingzhi – in der westlichen Welt eher bekannt unter dem chinesischen Namen Ling Zhi oder dem japanischen Namen Reishi.
Die CAT ist der Pharmakologie des Westens sehr ähnlich. Entsprechend sind auch die chinesischen Arzneimittel hochwirksame Medikamente. Daher ist zuvor eine genaue Untersuchung des Patienten und eine ebenso exakte Diagnose erforderlich.

Es gibt insgesamt mehr als 200 medizinische Funktionen die von Heilpilzen produziert werden. Zu den medizinischen Wirkungen von Pilzen gehören Antitumor, Immunmodulation, Radikalfänger, kardiovaskulär, cholesterinsenkend, antiviral, antibakteriell, antiparasitisch, antimykotisch, entgiftend, hepatoprotektiv, Antidiabetika, Anti-Adipositas, neuroprotektive, neuroregenerative und einige andere Wirkungen.
Abgeleitete Substanzen aus Heilpilzen können als Schmerzmittel und Analgetika verwendet werden. Die beste Umsetzung von medizinischen Pilz-Medikamenten und Heilpilze als Nahrungsergänzungsmittel belegt bei der Vorbeugung von Immunerkrankungen und Aufrechterhaltung einer guten Lebensqualität, insbesondere bei immundefizienten und immundepressiven Patienten, Patienten unter Chemotherapie oder Strahlentherapie, Patienten mit verschiedenen Krebsarten, chronische durch Blut übertragene Virusinfektionen von Hepatitis B, C und D, verschiedene Arten von Anämie, das humane Immundefizienzvirus / erworbene Immundefizienz Syndrom (HIV / AIDS), Herpes-simplex-Virus (HSV), chronisches Müdigkeitssyndrom, Epstein-Barr-Virus, Patienten mit chronischer Gastritis und Magengeschwüren, verursacht durch Helicobacter pylori und Menschen, die an Demenz leiden (insbesondere Alzheimer-Erkrankung).

Es gibt kaum ein Kraut in der CAT das mächtiger ist, als die Vertreter aus dem Reich der Pilze

Die Mykotherapie ist eines der ältesten Naturheilverfahren der Welt, das in vielen Kulturkreisen hohes Ansehen genießt. Bei der Mykotherapie (Myko = Pilz) werden medizinisch wirksame Pilze, darunter zahlreiche Baumpilze, aber auch gängige Speisepilze, wie z. B. der Austernseitling (Pleurotus ostreatus), eingesetzt.
Pilze werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden zur Prävention, Linderung und Heilung zahlreicher Krankheiten angewendet, die Ergebnisse akribisch niedergeschrieben. Diese Lehrbücher waren dann die Grundlage zur systematischen Erforschung der Anwendungsmöglichkeiten, der Wirkungen und Nebenwirkungen sowie der Dosierung und Optimierung der Rohstoffe.

Gegenüber allen anderen heilkräftigen Naturmitteln sind Heilpilze mit Stoffen ausgestattet, die eine breitbandige Wirkung erzeugen und somit Störungen und Degenerationen über mehrere Funktionskreise gleichzeitig angehen.
So verfügen einige Heilpilze nicht nur die Fähigkeit, direkt gegen Viren, Bakterien, Pilze und andere Erreger zu agieren, sondern verstärken auch das Immunsystem, harmonisieren den Hirn- und alle anderen Stoffwechsel-Kreisläufe. Einige Pilze verfügen über eine enorme Entgiftungsleistung, die nicht nur die Abbauprodukte, sondern auch die erworbenen Schadstoffe unschädlich machen und ausleiten.

Pilze im Wald - Illustration

Der Protagonist (von altgriechisch πρωταγωνιστής protagonistés „Haupt-“ oder „Erst-Handelnder“, wird auf diesem Bild in seiner Dreifaltigkeit dargestellt. Der starke Bär im Hintergrund symbolisiert alle Lebewesen, „Die Gut und Gerne“ von dem erschaffenen leben können. Der Wald, der alles Leben schützt und ernährt, wir kennen den Sinnesspruch „Verschwindet der Wald, verschwindet der Mensch“. Im Vordergrund platziert, die Biene, die für die alljährliche Neuerschaffung steht. Wir alle wissen, dass die Bienen zu 80 % an der Entstehung unserer Lebensmittel beteiligt sind und kennen den Sinnesspruch „Stirbt die Biene, stirbt der Mensch“. Der Pilz, als dominierendes Element des Bildes, soll den Stellenwert in dieser Gruppe, und wer genau hinsieht, wird drei unterschiedliche Spezies entdecken. Die Bedeutung der 3 Pilzarten kann wie folgt erklärt werden: In der Mitte – Die Pilze, die an Champignons erinnern, symbolisieren den Nahrungs-Pilz, wenn auch viele Giftpilze die gleiche Form haben. Die kleine Gruppe mit spitzem Hut repräsentiert psychoaktive Pilze, die in vielen Kulturen schon seit tausenden Jahren für religiöse/schamanische Zwecke verwendet wurden. Die das Bild dominierende Gruppe wird von einem Ganoderma lingzhi oder dem in der westlichen Welt häufiger vorkommenden Ganoderma lucidum eingenommen. Im Erdreich sieht man das eigentliche Lebewesen, das Mycelium.
Einen interessanten Vortrag über dieses Thema sehen Sie hier. Link

Für den Pilz selbst ist all dies nichts Besonderes. Er tut nur das, was er von  Anbeginn seines Lebenszyklus sonst auch tut.
Die Pilzspore wird vom Fruchtkörper ausgestoßen und wächst in einem von Verfall und Zersetzung geprägten Umfeld heran. Ausgestattet mit mächtigen, biochemischen Werkzeugen, setzt sie sich gegen die Umweltbedingungen, Fraßfeinde, Bakterien, Viren und Mineralien durch, saugt diese auf wie ein Schwamm, verstoffwechselt diese zu seinem und zum Nutzen des Waldes. Bäume können überhaupt nur wachsen, wenn sie mit Pilzen zusammenarbeiten. Mit den Pilzen bilden sie ein weltweites Netzwerk, über das sie kommunizieren – quasi ein World-Wide-Web.
Das Netzwerk der Natur beschränkt sich dabei auf wenige Protagonisten, die strukturell ähnlich und auch voneinander abhängig sind. In ihrem  Zusammenwirken bildet sich das Fundament für alle nachfolgenden Netzwerke, die ein Leben auf dieser Welt erst möglich machen.
Wildsammlungen von Ling Zhi konnten in frühen Zeiten kaum den Bedarf decken, nur auf einem von 10.000 Bäumen konnte man den Pilz finden. Oft war der Pilz auch von Fraßfeinden und ungünstigen Wetterverhältnissen zu Schaden gekommen.
Schon vor Jahrhunderten wurde mit der Kultivierung des Ganoderma lingzhi experimentiert, was in den 1960 Jahren zu Zuchtstationen in vielen Ländern der östlichen und westlichen Welt führte.
Erst vor 20 Jahren gelang es jedoch ein Verfahren zu entwickeln, das in den besten, ursprünglichen Wachstumsregionen – die seit 1999 unter dem Schutz des Unesco Welt- und Naturerbe steht – einen Ganoderma lingzhi Pilz hervorbringt, der zuverlässig immer die höchste Potenz an medizinisch wirksamen Stoffen in sich trägt.

“Wildtype“ nennt sich die patentierte Anbaumethode, die weltweit mit Auszeichnungen gewürdigt wurde. Der Wildtype Lingzhi verfügt über alle Fertigungsstandards und Biozertifikate in Amerika, Europa und Japan.

 

In der TCM ist der Ganoderma lingzhi der unangefochtene König der Heilpilze

Eine Höhlenzeichnung Tassili, Nord-Algerien zeigt die 11.000 Jahre alte Darstellung des „Bienen Mann Shamanen“ , der mit einer spitzkegeligen Pilzart umrandet ist Der Bienenkopf ist der Hinweis auf den Deli Bal Honig. Link

Der chinesische Name Ling Zhi bedeutet „Geist-Pflanze“, die japanische Bezeichnung Reishi oder Mannetake bedeutet „10.000 Jahre alter Pilz“ – andere gebräuchliche Bezeichnungen sind „Pilz der Unsterblichkeit“ oder „Kraut spiritueller Kraft“.
G. lingzhi wirkt ausgleichend auf die Psyche, nimmt Ängste und sorgt für einen ausgeglichenen Schlaf. Ganze, getrocknete Pilze gelten in China als Glücksbringer und Schutzamulett. Die regelmäßige Verwendung führt nach einiger Zeit zu einer Erweiterung des Bewusstseins, die ein wesentliches Element einer Heilwirkung ist.
Es werden jedoch keine Zustände wie bei der Einnahme von psychoaktiven Pilzen ausgelöst.
Aus rituellen/spirituellen Fachkreisen wird berichtet, dass Ling Zhi die Zirbeldrüse anregt. Für die moderne Biochemie ist die Zirbeldrüse, das biorhythmische Zentrum in unserem Gehirn, das regulierend auf die unterschiedlichen Transmittersysteme sowohl die klassischen Hormone als auch die anderen Botenstoffe sowie körpereigene Drogen entsprechend den zyklischen Vorgängen in der Natur (Tag- und Nachtrhythmus, Mondzyklus, Jahreszeiten usw.) und den temporären/aktuellen Vorgängen entweder fördert oder hemmt.
Dadurch lassen sich Wunderheilungen und starke Resistenzen erklären, wie auch die geistig/psychische Optimierung/Potenzierung, die der wesentliche Bestandteil einer Schutz und Heilwirkung sind.
Langzeitanwender berichten über einen permanenten Bewusstseinszustand ohne Unsicherheit und Ängste, einem besseren Verständnis des Äußeren, aber auch des Inneren. Eine tief empfundene Stärke schärft eine Sicherheit mit inneren und äußeren Angelegenheiten überlegen umzugehen, dürfte wie in der ganzheitlichen Medizin beschrieben, das wesentliche Element zur Heilung von Krankheitszuständen sein oder zu verhindern, dass diese erst gar nicht auftreten.

In der Taxonomie ist der Pilz in der Gattung Ganoderma eingeordnet, in der jedoch nur einige wenige Spezies zu einem medizinischen Nutzen verwendet werden können.
Die in der westlichen Welt vorkommenden Ganoderma-Pilze besitzen medizinisch einsetzbare Wirkstoffe, verfügen jedoch nicht über die hohe Konzentration und Zusammensetzung an Inhaltsstoffen wie die asiatischen Pendants.
Die Fähigkeiten über heilende und bewusstseins-erweiternde Fähigkeiten der Pilze waren jedoch in der westlichen Welt schon vor 7.000 Jahren bekannt, wurde jedoch als Allgemeinwissen unterdrückt und stand nur Schamanen und der weltlichen und geistigen Führungsschicht zur Verfügung.
So bekämpfte die röm.-kath. Kirche nicht nur in Europa das Wissen über besondere Fähigkeiten der Pilze, sondern weltweit. Link

Aus dem Ganoderma Pilz werden traditionell 3 Produktarten gefertigt:

  • Pulver aus dem gesamten Pilz ohne Mycel. Hier überwiegen die spezifischen Polysaccharide und ein geringer Anteil von frischen oder nicht ausgestoßenen Sporen, in denen sich die wertvollen Triterpene mit der artspezifischen Ganoderma-Säure befinden.
  • Sporenpulver ist der wertvollste Teil des Ling Zhi, in denen die Triterpene, neben geringeren Mengen Polysaccharide, die dominierende Rolle spielen. Ling Zhi Sporen verderben Aufgrund Ihrer Öle schnell (6-9 Monate) und lassen sich aus gleichem Grund nur unter Einsatz von Fremdstoffen und Rieselmitteln mit industriellen Maschinen in Kapseln füllen. Handgefertigte Abfüllungen sind teuer und unterliegen auch dem organischen Verfall. Auch eine Mischung von Pulver aus dem trockenen gesamten Pilz und öligen Sporenpulver kann nicht empfohlen werden.
    Seriöse Unternehmen wie z.B die Fa. Hawlik bieten daher keine Pilzsporen an oder die Fa. BioDynamics-Asia lässt im 3-Monats-Rhythmus frische Sporen auf dem Luftweg kommen.
  • Ganoderma Öl ist ein neues Produkt, das erst durch moderne Technik geschaffen werden konnte. Es wird aus den aufgebrochenen Sporen gewonnen und ist erst seit ca. 20 Jahren am Markt. Die erstaunlich guten, auf den Triterpenen basierenden Wirkungen als Therapeutikum aber auch als Kosmetikum – hat im wissenschaftlichen- wie im therapeutischen Bereich für Erstaunen gesorgt. Ganoderma-Öl wird in Gel-Kapseln angeboten, was der Haltbarkeit entgegen kommt. Bei diesem teuren Produkt (aus 100kg des gesamten Pilz können nur 1-2 Kg Sporen gewonnen werden, aus denen 80 – 120ml Öl ausgelöst werden können) ist es im besonderen Maß wichtig, seine Einkaufsquelle mit bedacht auszuwählen.
  • Pilzmischungen innerhalb der Gattung Ganoderma werden in der TCM wenig genutzt, jedoch werden verschiedene lingzhi-ähnliche Pilze für verschiedene Zwecke verwendet. 250 n. Chr. wurde im Shennong Bencaojing (dem Klassiker der chinesischen Kräutermedizin) der rote Pilz mit dem Namen Chizhi oder Danzhi beschrieben der in der Neuzeit als G. lingzhi identifiziert wurde. Es werden noch 5 weitere Ganoderma Spezies therapeutisch genutzt, die anhand ihrer Farben unterschieden werden können.
  • Pilzmischungen mit Vertreter anderer Gattungen sind bis auf wenige Ausnahmen eine Erfindung westlicher Marketing-Strategen. In China verwendet man z.B. den Hericium meist gemeinsam mit Lingzhi bei chronischen Schmerzen, während Lingzhi und Cordyceps besonders geeignet sind um gegen Burnout-Symptome und allgemeine Schwächezustände anzugehen, chronische Lungenerkrankungen zu behandeln oder die Leistungsfähigkeit zu steigern.
  • Bei Extrakten werden immer nur wenige Stoffe oder Stoffgruppen aus dem gesamten Pilz herausgezogen und das bei dem Heilpilz G. lingzhi, der als die Essenz aller medizinisch wirksamen Pilze gilt. Extrakte sind die Mittel der Wahl, wenn man spezifische Erkrankungen behandeln will und diese mit therapeutischer Begleitung durchführt.
  • Weitere Formen der Verwendung von Ganoderma Produkten sind:
    Die Zubereitung als Tee, was einem schwachen Extrakt gleichkommt. Die Verarbeitung in Bier und Likör, was aus Geschmacksgründen mit nur geringen Mengen von Ganoderma angesetzt wird. Das Vermischen mit Honig war auch in China eine Produktschaffung, die in mehrfacher Hinsicht von Vorteil war. Zum einen konnten die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs genutzt und gleichzeitig die Oxidation verhindert werden und zum anderen mit einer Beimischung von anderen Heilkräutern weitreichendere Behandlungsformen ermöglicht werden. BioDynamics-Asia hat sich dies zum Vorbild genommen und eine solche Mischung entwickelt.
    Das Zielvorgabe war ein Präventions- und Behandlungs-Therapeutikum zu schaffen, das gegen die Auswirkungen frühzeitigen Alterns schützt und zur Behandlung ernsthafter Erkrankungen dient und gleichermaßen zur Prävention und Behandlung von Corona. Wobei letzteres nicht über Laborparameter vollständig belegt werden konnte, da alle Probanden aus langjährigen G. lingzhi Konsumenten rekrutiert wurden, die in der sechs Monate andauernden Testphase keine Virusinfektion entwickelten. Die Hauptbestandteile sind neben dem griechischen Honig von den Macchien (immergrünes Gebüschareal) der Halbinsel Chalkidiki, das Sporenpulver des G. lingzhi sowie das Pulver aus dem gesamten Pilz mit seinen sulfatierten Polysacchariden, die aufgrund ihrer guten viren-feindlichen Wirkung vorbeugend gegen die Grippe oder andere Viruserkrankungen der Atemwege empfohlen werden.
    Dieses Produkt erhalten Sie bei Heilpraktikern in D, CH oder A. Vorab kann man sich auf dem Herstellerprofil informieren (dazu unter POI – Empfehlungen entsprechenden Eintrag klicken).

Ganoderma Pilze aus einem bodennahen Wachstum verfügen über einen Stiel und besitzen auch die höchste Konzentration an wertgebenden Stoffen.

Ganoderma ist weltweit verbreitet, vom Amazonas bis in die südlichen Regionen Nordamerikas und in weiten Teilen Asiens. Diese Pilz-Gruppe kommt seltener vor in gemäßigten als in den subtropischen Regionen.
Die Quantität, Qualität und Kombination der wertgebenden Stoffe sind nicht alleine an die Spezie gebunden. Das breite Spektrum der Umgebungsbedingungen wie Licht, Wärme, Co2-Gehalt in Bodennähe, Temperatur und Temperaturschwankungen, Bodenzusammensetzung, Art des Wirtskörpers, Luftfeuchtigkeit, konkurrierende Pilzstämme, usw. So kann Ganoderma lingzhi in Form eines Pilz mit Stiel und Fruchtkörper, aber auch ohne Stiel und Fruchtkörper in Form eines Geweihs erscheinen.

In China kannte man 7-10 Pilze dieser Gattung – die nach Farben unterteilt sind und für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Heute kennt man in China 90 Ganoderma-Spezien, weltweit circa 200.
Diese Ganoderma-Arten unterscheiden sich durch ihre äußere Erscheinung und die Konzentration der Triterpene. Der Rote Ling Zhi verfügt über die größte Menge unterschiedlicher Triterpene und gilt heute wie von Alters her nicht nur als der König der Heilpilze, sondern rangiert auch in der TCM-Einordnung der medizinisch wirksamen Kräuter an oberster Stelle.
Die Art Ganoderma lucidum wird oft mit dem aus der TCM bekannten Heilpilz Reishi oder Lingzhi gleichgesetzt. Die neuesten Studien haben aber gezeigt, dass der traditionelle Heilpilz eine andere, verwandte Art ist, die aufgrund morphologischer und molekularer Daten als Ganoderma lingzhi. Der beste Qualität aller Ganoderma-Arten aus medizinischer Sicht, findet man in Ganoderma lingzhi, der nach der Wildtype 2 für 3 kultiviert wurde und mittlerweile in China zur technischen Standardmethode erhoben wurde.

Direkt am Baum wachsende Ganoderma Pilze verfügen über keinen ausgeprägten Stiel und sind meist mit einer geringeren Menge an wertgebenden Stoffen ausgestattet.

In China und Japan sind 80% der verwendeten Ling Zhi/Reishi Produkte aus dem Ganoderma lingzhi gefertigt. Die Spezies Ganoderma lucidum kommt in China nur in geringen Mengen vor. Ganoderma lucidum wächst auf dem amerikanischen Kontinent und in Europa – wo man ihn unter dem Sammelbegriff „glänzender Lackportling“ einordnet.
In amerikanischen Studien wurde festgestellt, dass die in der westlichen Welt besser bekannten Ganoderma Produkte im besten Fall aus Ganoderma lucidum und im ungünstigen Fall aus einer Mischung verschiedener Ganoderma Pilze gefertigt sind. Ganoderma lucidum weist eine geringere Anzahl von Triterpenen, insbesondere der Ganoderma-Säuren, aus.
Ganoderma lucidum ist durchaus ein wirksamer Heilpilz, jedoch sollte wie bei allen pharmazeutischen und natürlichen Heilmitteln die individuelle Erkrankung, Belastung und nicht zuletzt der ganzheitliche Zustand von einem erfahrenen Therapeuten festgestellt werden, um als Grundlage einer zielgerichteten Behandlung zu dienen.
Ein erfahrener Mykotherapeut kennt die unterschiedlichen Wirkungen zwischen den Gattungen und Spezies und auch den Qualitäten, die sich aus den unterschiedlichen Aufzuchtmethoden und Wachstumsorten ergeben.
So kann auch ein günstiger Heilpilz aus Polen – das in den letzten 20 Jahren zum fünftgrößten Produzent von Heilpilzen gewachsen ist – durchaus sinnvoll eingesetzt werden. Hier werden Agaricus bisporus, Amauroderma rude, Auricularia auricula-judae, Auricularia nigricans, Ganoderma lucidum, Lentinula edodes, Lignosus rhinocerus, Ophiocordyceps sinensis, Pleurotus ostreatus, Sparassis crispa, Tremella fuciformis, Wolfiporia cocos und Volvariella volvacea in Großanlagen herangezogen und in polnischen und deutschen Internetshops angeboten.

Der Ausbildung als Geweih oder Blumen sind nur zur Polysaccharid-Gewinnung von Nutzen, werden jedoch meist als Glücksbringer oder Schutzamulett verwendet.

Für ernste Erkrankungen oder zur Prävention sollten ausschließlich Heilpilze verwendet werden, deren Fähigkeiten – ähnlich wie in der modernen Pharmakologie – durch wissenschaftliche Studien belegt sind und deren Anwendung, Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen umfassend erforscht sind. Es versteht sich von selbst, dass keine Umweltgifte vorhanden sein dürfen, was durch Anbauort und -Technik ausgeschlossen werden kann.

Durch die in den letzten Jahren verbesserte Labortechnologie konnte nachgewiesen werden, dass der Ganoderma lingzhi mit Recht den Titel „König der Heilpilze“ oder “Pilz der Unsterblichkeit“ trägt. Kein anderer Heilpilz verfügt über so große Mengen und Kombination an wertgebenden Stoffen.
Daraus erklärt sich auch seine Präventions-Fähigkeit, die den Organismus vor den schleichend auftretenden Funktionsstörungen schützt, die den Alterungsprozess frühzeitig einleiten und das Entstehen schwerer Krankheiten verhindern.

Die wichtigste Eigenschaft von G. lingzhi ist die Fähigkeit das Immunsystem zu modulieren, ohne überschießende Reaktionen hervorzurufen. Ein starkes, natürliches Immunsystem agiert nicht nur gegen versteckte Entzündungen und Entartungen, sondern wehrt auch von außen eindringende Aggressoren schnell ab.
Die Ganodermasäuren sind verantwortlich für die koloniale Expansion der T-Helferzellen die den B-Zellen befehlen, Antikörper zu produzieren. Zytotoxische T Zellen/ T Killerzellen zerstören infizierte Zellen durch Auflösung der Membran. Sie sind insbesondere bei der Abwehr gegen Viren effektiv.

Der amerikanische Heilpilz-Papst Martin Powell veröffentlichte am 29.04.2020 zu der Frage nach Heilpilzen und Covid-19:
“Heilpilze zur Immunmodulation sind wirksam, vermutlich am besten von allen Phytotherapeutika überhaupt…..”

Die Vielzahl der Wirkmechanismen von G. lingzhi, sind gerade in den heutigen Zeiten von unschätzbarem Wert. Es dreht sich nicht alleine um die Abwehr gefährlicher Krankheitserreger, sondern auch um die Nachsorge und die psychische und mentale Gesundheit.
Auch Vorerkrankungen und ungünstige Umwelt- und Lebensbedingungen, erdrückende Sorgen und Zukunftsängste schwächen und senken die Abwehrkraft.

Ling Zhi ist ein Adaptogen, das versucht alle körperlichen und geistigen Funktionen zu harmonisieren – es stärkt da, wo es notwendig ist und beseitigt die schwächenden Ursachen. Der weitreichende Nutzen für die Gesundheit von G. lingzhi beruht auf seiner Kombination aus hohem Polysaccharridgehalt (Stamets berichtet, dass der Fruchtkörper 41% Beta-Glucan enthält) und Triterpenoid-Verbindungen.

Früher oftmals nicht beabsichtigt, jedoch in den letzten paar Jahren stark steigend. Gleicher Name jedoch unterschiedlicher Wirkstoffgehalt waren in der Vergangenheit eher auf Unkenntnis der genauen Zuordnung des verwendeten Rohstoffes, der Anbaumethode und des Aufzuchtorts zurückzuführen. Der Boom auf Heilpilze hat in den letzten Jahren viele Industrieproduktionen aus dem Boden schießen lassen, die man besser meiden sollte.

Über 130 davon wurden identifiziert und gehören hauptsächlich zwei Familien an: der Ganoderma- und der Lucidensäure mit folgenden Funktionen:

• Hemmung der Histaminfreisetzung
• Hepatoprotektivum
• Antihypertensivum (ACE-hemmend)
• Hemmung der Cholesterinsynthese
• Entzündungshemmend
• Induktion von Apoptose
• Hemmung der Virusinduktion
• Antioxidans
• Antitumor
• ZNS-Sedierung
• Antimikrobiell
• Immunmodulation

 

Die Triterpenwerte sind in G. lingzhi – Sporen besonders hoch , typischerweise> 2,0% in Schalenbruch-Sporenpulver und > 30% im Sporenöl. Neuere Studien berichten, dass die Sporen und das Sporenöl als Antikrebs- und Neuroprotektiva vielversprechend sind. Die Triterpene von G. lingzhi haben auch eine starke entzündungshemmende Aktivität und hemmen nachweislich die Virusreplikation und die Virusbindung. G. lingzhi erkennt sofort körperfremde Stoffe, Viren und Bakterien und beginnt unmittelbar mit unterschiedlichen Mechanismen, dies zu neutraliseren, ohne dabei eine Überreaktion hervorzurufen. Sowohl Triterpene als auch Proteine ​​von G. lingzhi hemmen nachweislich die Angiotensin-Converting-Enzymaktivität und blockieren die Umwandlung von ACE-1 in ACE- 2 die Form des Enzyms, durch das Covid-19 in die Zellen gelangt.
Neben der immunstärkenden und entzündungshemmenden Wirkung, regt G. lingzhi den Stoffwechsel an und hat eine stark entgiftende Wirkung. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei ihr antioxidativer Charakter. Sie beugen Zellschädigungen vor, indem sie sogenannte freie Radikale funktionsuntüchtig machen und damit einen umfassenden Beitrag leisten zur Zellgesundheit des gesamten Organismus.

Mit zunehmendem Alter verliert der menschliche Organismus die Fähigkeit, alternde Zellen abzubauen (Seneszenz), die dann die Zellen in eine Art Zombie-Zustand versetzen. Leider bleiben seneszente Zellen oft weiterhin aktiv und senden Notsignale ans Immunsystem aus. So schaffen sie ein allgemein entzündliches Milieu in ihrer Umgebung, das die Organfunktion beeinträchtigt und die Entstehung von Krebs und anderen Erkrankungen fördert.
Die zelluläre Seneszenz wurde als wesentlicher Auslöser mehrerer Erkrankungen des Alters identifiziert. Die Wissenschaft steht noch am Anfang, jedoch konnte dieser Faktor in Tiermodellen nachgewiesen werden, der durch die Ganodermasäuren des G.lingzhi unterbrochen werden konnte.
Man hat Faktoren, die das Altern im Tiermodell verlangsamen, entdeckt. Und die sogenannte zelluläre Seneszenz wurde als wesentlicher Auslöser mehrerer Erkrankungen des Alters identifiziert. Es scheint, das die Wissenschaft dem Geheimnis des Pilz der Unsterblichkeit auf die Spur kommt.

Außer Polysacchariden, Triterpenen und organischem Germanium bietet Ling Zhi:
– 18 verschiedene Aminosäuren mit antiviralem Potenzial
– Eiweiß, darunter ein Protein, das regulierend in das Immunsystem eingreift
– eine noch nicht entschlüsselte ungesättigte Fettsäure, die die Histamin-Synthese unterdrückt
– Cyclooctaschwefel, ein Stoff, der ebenfalls die Produktion von Histamin drosselt
– Alkaloide (7) mit herzstärkenden Effekten
– Cumarin, eine aromatische Substanz, welche die Gerinnung hemmt
– Vitamin B1, B2, B6, E und Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamin D2
– Magnesium, Kalzium und 15 verschiedene Spurenelemente, z.B. Zink, Mangan, Eisen, Kupfer und Selen, die neben ihrer Einzelfunktion allesamt unverzichtbaren Katalysatoraufgaben nachkommen.

Ling Zhi ist ein ungiftiger Pilz, den man unbesorgt über längere Zeit einnehmen kann.
Wir kennen Personen, die die seit Jahren täglich 1 Gramm einnehmen und sogar eine Person, die seit 20 Jahren täglich 4-5 Gramm einnimmt.
Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass Produkte aus unbekannter Produktion oft nicht deklarierte Inhaltsstoffe enthalten oder Verunreinigungen mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Pilzgiften (Aflatoxine) oder Schwermetallen aufweisen können. Vitalpilze, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, sollten daher zwingend von zertifizierten Herstellern stammen und durchweg von Bio-Qualität sein. Aufgrund der oben genannten Problematik, der Möglichkeiten von Wechselwirkungen mit Medikamenten sowie der Vielzahl der Vitalpilze und deren Kombinationsmöglichkeiten empfiehlt sich vor der Einnahme in jedem Fall die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sowie eine umsichtige und umfassende Begleitung durch erfahrene Therapeuten, die hochwertige Zubereitungen, Dosierungen und Kombinationen individuell und auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt zusammenstellen können.

Fazit:
In der „Grünen Medizin“ geschieht das Gleiche wie in unserer Nahrungsmittelindustrie. Industrielle Erzeugung und Verarbeitung machen billige Preise bei einer hohen, zu erwartenden Verlust an Qualität möglich. Wer glaubt, dass hochpreisige Produkte einhergehen mit einer hoher Wirksamkeit liegt falsch.
Wo man die Qualität eines Lebensmittels noch meist schon beim ersten Kontakt selbst beurteilen kann, muss man bei Heilkräutern auf das Einsetzen einer Wirkung warten. Fatal dann, wenn man wie beim aktuellen Anlass sein Immunsystem stärken will, sich gegen schwere Krankheiten oder gegen vorzeitiges Altern schützen will.
Der ständig steigende Markt der natürlichen Heilmittel bietet vielen „schwarzen Schafen“ Raum, schlechte Ware zum Preis von Qualitätsprodukten an den Mann zu bringen.
Wenn es um die Gesundheit geht, sind Kompromisse fehl am Platz. Wir empfehlen natürliche Heilmittel nur von Produzenten zu erwerben, die durch Transparenz, Qualitätsnachweis und durch nationale und internationale Fertigungs-Standards überzeugen.
Heilpilze können die beste und gleichzeitig günstigste Therapieform sein, wenn diese von fachlich versierten Ärzten oder Heilpraktikern begleitet wird. Durch eine genaue Analyse des individuellen Zustands, im Besonderen der mentalen Verfassung, kann Ling Zhi eine enorme Abwehr- und Behandlungsleistung entwickeln.

Zur aktuellen Corona-Lage:
Das deutsche Krisenmanagement hat nur eine Überlebensstrategie – das Impfserum – und so lange bis man weiß ob dies auch wirksam ist und keine unschönen Nebenwirkungen verursacht, gibts den Lockdown.
An Präventionsmaßnahmen haben die Krisenmanager nicht mehr zu bieten als – Abstand – Maske – Lüften – Hände waschen. Für eine Behandlung zur Milderung der Symptome, im Besonderen zur Vermeidung oder Milderung der oft heftigen Spätfolgen, gibt es keine Empfehlung.
Das machen andere Länder anders.
Gefahren die schon in den Startlöchern lauern, werden kaum öffentlich kommuniziert LINK und in Fachkreisen redet man schon über die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweinepest auch auf den Menschen überspringen könnte.
Überhaupt widerspricht das Management der Corona-Krise, sowie die Informationspolitik dem Ansehen das Deutschland in der Welt geniest. Das hängt nicht alleine mit der Qualifikation der Entscheidungsträger, sondern im Besonderen mit der Information und Interaktion gegenüber der Gesellschaft. Machen Sie sich selbst ein Bild und informieren Sie sich auch in ausländischen Medien wie z.B. Thailand Medical News.

Thailand Medical News ist eine Informations-Plattform, die seit Beginn der Krise das weltweite Wissen über die Pandemie, Forschungsergebnisse und Strategien aus allen Fachbereichen des Gesundheitswesens zusammenträgt und veröffentlicht. Hier finden Sie ungeschönte, sicher auch manchmal verstörende Informationen, jedoch oftmals auch beruhigende Informationen.
Die Inhalte der englischsprachigen Website können mit der Google-Übersetzungsfunktion durch einfaches Anklicken bzw. Aktivieren der Übersetzerfunktion in sehr guter Qualität automatisch übersetzt werden. Zur englischsprachigen Original-Startseite gelangen Sie über diesen Link: https://www.thailandmedical.news

Eine interessante und brisante Leseprobe, die durch die Übersetzerfunktion von englisch nach deutsch transformiert wurde finden Sie nachfolgend.
Link: (Leseprobe eines Statements und Weihnachtsgruß von Thailand Medical News veröffentlicht am 25.12.2020)