Germany > Bayern > Sachsenkam > Klosterbrauerei Reutberg
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GPS: B- 47.8137104 L- 11.6372897, Bayern, Bad Tölz-Wolfratshausen

Klosterbrauerei Reutberg e.G.

Am Reutberg 3

DE 83679 Sachsenkam

Kontakt:

+49 (0) 8021 / 258

Reutberg-@T-Online.de

Angebot / Dienstleistungen:

Brauerei

Web: www.klosterbrauerei-reutberg.de

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Klosterbrauerei Reutberg
Als die Gräfin Anna von Pienzenau, Hofmarksherrin auf Schloß Reichersbeuern, spätere Gräfin zu Carrara und Aquilata 1618 nahe Sachsenkam einen Berg roden und infolge eines Gelübdes ein Kloster errichten ließ, dachte sie zuerst nicht daran, daß auch Nonnen gerne Bier statt Wasser zum Essen trinken, insbesondere wenn diesehandwerklich und in der Landwirtschaft tätig sein mußten. Erst fast 60 Jahre nach der Klostergründung, nämlich 1677, erbaten die Schwestern von der kurfürstlichen Regierung eine Konzession zur eigenen Herstellung ihres Haustrunks. Im gleichen Jahr zu Michaeli konnte der 1. Sud endlich eingebraut werden. Zwei Jahre später erhielt das Kloster einen Franziskaner Laienbruder als “Frater Bräu” zur Verstärkung. Es ist selbstverständlich, daß die Biererzeugung für den Hausbedarf möglichst billig sein sollte. Gerste und Hopfen versuchte man im Eigenbau zu erzeugen. Der Flurname Hopfengarten bei Reutberg gibt davon noch heute einen deutlichen Beweis.

Im Jahre 1786 berichtet der Chronist von einem starken Zulauf Reisender aus allen bayerischen Gauen und fernen Landen, von entlassenen Soldaten und verarmten Volk, die sich alle eine solide Gabe an der Klosterpforte erhofften. Den Besuchern und Gästen setzte man nun statt des teuren Weines aus dem Süden ein Krüglein Eigengebräu des Oberlandes vor. Was zu erwarten war, trat dann auch ein. Klagen von den umliegenden Bierbrauern, speziell von denen aus Tölz. In diesen Vorwürfen wird behauptet, daß das Kloster seine Konzession mißbrauche und eine Bauernschänke unterhalte, in welcher von früh bis spät Bier ausgeschenkt und getrunken werde. Bis zur Säkularisation finden sich in der Chronik immer wieder Hinweise auf eine rege Brautätigkeit durch den Frater Bräu.

Nach der Säkularisation des Klosters und dessen Wiedererrichtung im Jahre 1835 wurde dem Kloster von König Maximilian I auch das sogenannte fremde Braurechtverliehen. Die Qualitätsprodukte