Germany > Bayern > Pretzfeld > Brauerei Nikl
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27.04.2017
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GPS: B- 49.756074 L- 11.1755121, Bayern, Forchheim

Brauerei Nikl

Egloffsteiner Straße 19

DE 91362 Pretzfeld

Kontakt:

+49 (0) 9194 - 72 50 25

info@brauerei-nikl.de

Angebot / Dienstleistungen:

Brauerei 

Web: www.brauerei-nikl.de/

Web Shop:

Geschäftszeiten:

Mo - Fr: nach Vereinbarung
Sa, So: 09:30 - durchgehend warme Küche mit fränkischen Spezialitäten bis 20:00

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Der junge Braumeister von Pretzfeld
Am Anfang, da hat er „ganz schön gebibbert“, wie er sagt. Ob sie wohl kommen würden, ob sie sein Bier mögen würden,
ob er mit seiner Schnapsidee, am Ende nicht doch auf dem Bauch landet.

Mit seinem Traum vom eigenen Sudkessel, von der Wirtschaft und einem großen Biergarten gleich hinterm Haus. „Ich wollte einfach immer mein eigenes Bier brauen“, sagt Mike Schmitt. Das sei alles.
Eine schöne Idee – auch wenn sich Mike Schmitt für seinen Lebenstraum eine Gegend ausgesucht hat, die berühmt ist für ihre lebendige Brautradition.

Rund 200 Brauereien gibt es in der Fränkischen Schweiz – die
allesamt köstlichsten Gerstensaft herstellen. Eine harte Konkurrenz, wenn man bedenkt, dass nur ein paar Kilometer weiter gleich zwei Brauereien in Hetzelsdorf und in Unterzaunsbach (Kreis Forchheim) weit über die Grenzen der Fränkischen Schweiz hinweg für ihr gutes Bier bekannt sind.

Der Traum vom eigenen Bier. Mike Schmitt hat dafür alle Hände voll zu tun. Etwa beim Abschöpfen der Kräusen des Schaums, der bei der offenen Gärung entsteht.Dennoch hat der 30-Jährige eine Nische entdeckt. Denn mit ihm ersteht erstmals seit Jahrhunderten in Pretzfeld selbst die Tradition wieder auf, Bier zu brauen. Schuld an der braufreien Zone war der über 400 Jahre währende so genannte „Bierkrieg“, mit dem die Ebermannstädter gegen die Pretzfelder vorgingen. Und das alles nur wegen des Dekrets von 1510 durch Kaiser Maximilian, nach dem gegen alle vorzugehen sei, die im Umkreis unbefugt Bier ausschänkten. Etwa vier Jahre mussten Mike Schmitt und seine Frau Alexandra suchen, bis sie ihr Objekt gefunden hatten. Das Angebot, eine kleine Brauerei in Hirschaid zu übernehmen, zerschlug sich kurz vor Vertragsabschluss. Eine andere Brauerei wäre in Baden-Württemberg gewesen. „Das Objekt wäre wie ein Sechser im Lotto gewesen. Aber wir hätten weg gemusst“, sagt Mike Schmitt. Und das kam nicht in Frage.