Germany > Bayern > Kulmbach > Bayerisches Brauerei- und Bäckereimuseum Kulmbach e.V.
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GPS: B- 50.1146873 L- 11.4697703, Bayern, Kulmbach

Bayerisches Brauerei- und Bäckereimuseum Kulmbach e.V.

Hofer Str. 20

DE 95326 Kulmbach

Kontakt:

+49 (0) 9221 / 8 05 14

info@bayerisches-brauereimuseum.de

Angebot / Dienstleistungen:

Brauerei Museum

Web: www.kulmbacher-moenchshof.de

Web Shop:

Geschäftszeiten:

Di - So: 10:00 - 17:00

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Geschichte - Bis 1803 - Mönche prägten die Geschichte
Die Entstehung des Kulmbacher Mönchshofs ist – wie es der bis heute gebräuchliche Name auch leicht vermuten lässt – eng mit dem Wirken zweier in Kulmbach ansässiger Ordensgemeinschaften verbunden. Die Mönche des Zisterzienserklosters Langheim bei Lichtenfels waren fleissige Leute. Durch Waldroden, Ackerbau, Vieh- und Fischzucht, sowie fromme Stiftungen kam man zu viel Reichtum. Um Kulmbach herum besaß man soviel Grundbesitz, dass das Kloster schon im 14. Jahrhundert eine Verwaltungsaußenstelle, den Langheimer Amtshof, in Kulmbach errichtete.

Zum Langheimer Amtshof gehörte auch ein landwirtschaftliches Vorwerk vor den Toren der Stadt im heutigen Ortsteil Blaich, genau am Platz der späteren Mönchshof-Brauerei. Ob die Zisterziensermönche auf dem Gelände in der Blaich im Mittelalter tatsächlich Bier gebraut haben, wurde nicht überliefert. Mit dem Bierbrauen hatten es dagegen mehr die Augustinermönche, deren Kloster nahe der Kulmbacher Altstadt, am heutigen Holzmarkt stand. Im Gegensatz zu den arbeitsamen Zisterziensern waren die Augustiner Bettelmönche mit ihrem bettelnden Umherziehen auch dem Markgrafen ein Dorn im Auge. Ihre einzige produktive Tätigkeit war das Bierbrauen. So wurde 1349 das erste Mal von einem Brauhaus im Kloster berichtet.

Die Menge, des von den Mönchen hergestellten Bieres muss schon damals so bedeutend gewesen sein, dass sich der Markgraf auf der Kulmbacher Plassenburg durch eine „Tranksteuer“ willkommene Einnahmen verschaffte. Auch die Augustinermönche besaßen auf dem Gelände der späteren Mönchshof-Brauerei einen Hof, der in alten Katastern als „Münchshof“ bezeichnet wird. Eine Brautätigkeit im „Münchshof“ ist nicht belegt. Die braune Mönchskutte der alten Augustinermönche findet sich allerdings später in Werbedarstellungen der Mönchshof-Brauerei, z.B. auf Etiketten und Bierkrügen um 1900 wieder. Ob, wie