Germany > Baden-Württemberg > Reutlingen-Gönningen > Samen-Fetzer E.K.
Eintrag vom:
KeyCode
Geprüft von:
IPEMA-Klassifizierung / Bewertung
Kunden-Bewertung / Kommentare

20.12.2017
EA3252
-
/
0.0/5
3.0/5

    No reviews found!

Keine Datensätze gefunden

Leider wurden keine Datensätze gefunden. Bitte ändere deine Suchkriterien und versuche es erneut.

Google-Karte nicht geladen

Es ist leider unmöglich die Google-Maps-API zu laden.

GPS: B- 48.4284086 L- 9.1599691, Baden-Württemberg, Reutlingen

Samen-Fetzer E.K.

Lichtensteinstraße 74

DE 72770 Reutlingen-Gönningen

Kontakt:

+49 (0) 7072-600 490 0

info@samen-fetzer.de

Angebot / Dienstleistungen:

Saatgutanbieter

Web: https://samen-fetzer.de

Web Shop:

Geschäftszeiten:

Mo - Fr: 08:00 - 12.00 / 13:30 - 17:00

Vorteile Member Card:

Dieses Profil entstand auf Grund einer oder mehrerer Empfehlungen. Texte und Bildeinträge wurden vom Eigentümer dieses Profils oder in dessen Auftrag eingestellt. Das Copyright und die Verantwortlichkeit für Bild, Text, Marken und Links liegt bei diesem Profilinhaber.

EIN KURZER BLICK AUF DIE GESCHICHTE
Seit Jahrhunderten ist Gönningen bekannt für seinen Samenhandel. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1594. Der Gönninger Schulmeister Hans Ruof kaufte damals in Bad Saulgau Samen im Wert von 12 Gulden. Zur damaligen Zeit hätte er zu diesem Preis auch vier Pferde haben können, woran sich der hohe Wert der Samen erkennen lässt.

Einer der Hauptgründe, warum sich gerade in Gönningen der Samenhandel derartig entwickelte, ist wohl die geographische Lage des Ortes. Inmitten des Wiesatztales am Fuße der schwäbischen Alb, eingerahmt von Roßberg im Süden und Stöffelberg im Norden, stand der Bevölkerung schon immer zu wenig Ackerfläche zur Verfügung um sich selbst zu versorgen. So begannen die Gönninger Bürger zunächst mit Obst und Dörrobst, von den bis heute zahlreichen Streuobstwiesen, zu handeln. Bald erkannte man den Bedarf an Sämereien und zog von Haus zu Haus um im Winter und zeitigen Frühjahr seine Waren anzubieten.

Für die Gönninger Samenhändler und ihre Kunden stand Qualität, Zuverlässigkeit und Vertrauen stets an erster Stelle. Dies war der Grund, warum ein Händler jedes Jahr die selben Ortschaften und Kunden aufsuchte. Ihr Handelsgebiet wurde von den Händlern als „Samenstrich“ bezeichnet. Die in Württemberg seit jeher übliche Realteilung im Erbfall führte dazu, dass nach einigen Generationen der Kundenkreis nicht mehr ausreichte um eine Familie zu versorgen. Daher mussten die Gönninger nun hinaus in die Welt. Im wahrsten Sinne: Ihre Handelsreisen führten sie bis nach Russland im Osten und nach Amerika im Westen. Ein Denkmal in der evangelischen Kirche in Gönningen erinnert an 244 Samenhändler, die von ihren Reisen nicht mehr zurückkamen.

Samenhändler um 1920Ab Mitte des 19. Jahr-hunderts, zur Blütezeit des Gönninger Samenhandels, gingen rund 1200 Gönninger dem Handel nach. Bedenkt man, dass der Ort in dieser Zeit etwa 2500 Einwohner zählte, so