Germany > Baden-Württemberg > Muggensturm > Edgar’s Hoflädele
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GPS: B- 48.86669 L- 8.27980000, Baden-Württemberg, Rastatt

Edgar's Hoflädele

Hauptstraße 18

DE 76461 Muggensturm

Kontakt:

(+49) (07222) 81429

Angebot / Dienstleistungen:

Chemiefreien "Muggensturmer Grumbire" aus eigenem Anbau verkauft

Web: www.badisches-tagblatt.de/regionalgut/00_20

Web Shop:

Geschäftszeiten:

Mo - Fr: 09.00 - 12.30 / 14.30 - 18.30
Sa: 8.30 - 13.00

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Kalbfleisch gibt es in Edgars Hoflädle in der Muggensturmer Hauptstraße nicht in der Kühltheke. Seine selbst gezüchteten Hinterwälder Rinder dürfen anderthalb Jahre im Freien grasen, bevor sie zum Schlachter gebracht werden. Bereits seit 1994 betreibt Edgar Kimmig seinen Hofladen. Eine Ernährungsberaterin brachte ihn damals auf die Idee, diesen einzurichten: Dort werden auch die chemiefreien "Muggensturmer Grumbire" aus eigenem Anbau verkauft.

Kimmig bezeichnet sein Geschäft selbst als "Dorfladen", denn es gibt dort fast alles an kulinarischen Genüssen, die man sich vorstellen kann: Fisch, Fleisch, Wurst, laktosefreien Bio-Käse, Eier von Freilandhühnern, Gemüse und Obst aus der Region, aber auch Holzofenbrot.

Kimmig tauscht sich mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region aus, so bezieht er beispielsweise Wildspezialitäten von einen Jäger aus dem Enztal, geräucherte Forellen bekommt er von einem Fischer aus dem Murgtal.

Seit 1994 züchtet der Muggensturmer Landwirt auch die vom Aussterben bedrohten Hinterwälder Rinder, die aus Todtmoos im Schwarzwald stammen.

Die kleinwüchsige Rasse bringt maximal 400 Kilogramm auf die Waage, die Kälber werden ausschließlich mit Muttermilch großgezogen.

Acht Tiere hat Kimmig derzeit, diese grasen auf den Wiesen zwischen dem Schafhof und der Margarethenkapelle. Den Winter über verbringen sie im Stall, wo sie mit Heu gefüttert werden. Kraftfutter kommt bei Bio-Bauer Kimmig nicht in den Futtertrog.

Auch Hühner hält Kimmig auf seinem Quellwiesenhof. Da er aber die große Kundennachfrage nach Eiern allein nicht stemmen kann, bezieht er auch einen Teil von einem Hof aus Ottersweier.

Im Jahr erntet er ungefähr 300 Doppelzentner Kartoffeln, die, wie gesagt, ohne Einsatz von Chemie angebaut werden. "Ich bestelle die Äcker nur alle fünf Jahre mit derselben Frucht, ansonsten pflanze ich auf den Böden eine Zwischenfrucht wie Ölrettich, der anschließend untergemischt wird. Er dient