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GPS: B- 48.4785367 L- 9.693424, Baden-Württemberg, Tübingen

Höhlen und Heimatverein Laichingen e. V.

Höhleweg 220

DE 89150 Laichingen

Kontakt:

+49 (0) 7333 5586

info@tiefenhoehle.de

Angebot / Dienstleistungen:

Touristenattraktion, Museum

Web: www.tiefenhoehle.de

Web Shop:

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Höhlen und Heimatverein Laichingen
Die Laichinger Tiefenhöhle liegt im Dolomit, der an der Oberfläche als Sand abgebaut wurde. Bei dieser Tätigkeit wurde die Höhle auch vom Laichinger Sandgräber Johann Georg Mack im Jahr 1892 entdeckt. Die Höhle wurde kurz darauf erforscht und bereits 1894 durch den Architekten Paul Kienzle vermessen. Die vielen Schächte wurden mangels geeigneter Kletterausrüstung mit selbstgebauten Holzleitern ausgestattet. Bereits 1906 entdeckte man den tiefsten Punkt von 80 Meter. Bei dieser Expedition, benannt nach ihrem Leiter Kaulfuß, wurde die Höhle auch erneut vermessen. In den 1930er Jahren wurde sie zur Schauhöhle ausgebaut und elektrisch beleuchtet. Seit 1975 gibt es einen künstlichen Ausgangsschacht, so dass die Höhle heute durch einen zweiten Ausgang verlassen wird.

Der Hauptteil der Höhle befindet sich im Massenkalk, einem massiven und ungeschichteten Kalkstein, der als Riff entstanden ist. An vielen Stellen kann man die Schwämme erkennen, die das Riff aufbauten. Die Höhle besitzt kaum Tropfsteine, ist aber geologisch sehr interessant, beispielsweise durch Wasserstandsmarken, Lösungskolke und Karren. Es gibt größere Vorkommen von Perlsinter. Die Höhle hat eine Gesamtlänge von etwa 1300 Meter und eine maximale Tiefe von etwa 80 Meter. Der Führungsweg ist 350 Meter lang und führt bis in eine Tiefe von 55 Meter.

Besucherzahlen in der Tiefenhöhle
Die Laichinger Tiefenhöhle befindet sich im Einzugsgebiet des Blautopfs. Dies wurde durch Färbeversuche nachgewiesen. Dabei wurde für die 15 Kilometer Luftlinie eine Dauer von 36 Stunden ermittelt. Diese recht kurze Zeit entspricht einer hohen Fließgeschwindigkeit, was wiederum auf eine Verbindung durch ein tieferliegendes Höhlenstockwerk schließen lässt. Das Wasser fließt etwa 180 Meter unter der Erdoberfläche, auf dem Karstwasserspiegel. Das andere Ende dieses Höhlensystems ist die Blautopfhöhle, bei der gerade in den letzten